Ein weltweit hochgeschätzter Granatapfel

Der Mollar-Granatapfel aus Elche unterscheidet sich durch seine besonderen Eigenschafen und Qualitäten von allen anderen Granatäpfeln. Er besticht durch seine besondere Süße; seine Farbe variiert zwischen Creme und intensivem Rot, und seine Kerne sind weich.

Die Herkunftsbezeichnung der Mollar-Granatäpfel aus Elche garantiert und schützt die Qualität der Mollar-Sorte. Sie umfasst 40 Gemeinden in den Landkreisen Baix Vinalopó, L’ Alcantí und Vega Baja der Provinz Alicante.

Aufgrund ihres vorzüglichen Klimas an der Mittelmeerküste und dank ihrer fruchtbaren Böden haben sich diese Landstriche als ideal für den Anbau des Mollar-Granatapfels erwiesen. Das Ergebnis ist einer der weltweit besten und am höchsten geschätzten Granatäpfel.

  • Vorzügliches Klima
  • Fruchtbare Böden
  • Süße
  • Keine Kerne

Europas Region der Granatäpfel

Der Süden der Provinz Alicante liegt strategisch günstig am Mittelmeer – und er zeichnet sich durch seine vielfältige Landwirtschaft und eine starke industrielle Infrastruktur aus.

Die Felder von Elche und den anderen Gemeinden im Süden von Alicante gelten als Europas Granatapfel-Region schlechthin.

 Elche und die umgebenden Landstriche liegen am Mittelmeer im Südosten Spaniens.

Diese Regionen erzeugen etwa 90 % der spanischen Granatapfel-Produktion. Damit zählen sie zu den europaweit wichtigstenGranatapfel-Produzenten.

Eine Gesamt-Anbaufläche von 3000 Hektar liefert jährlich etwa 50 000 Tonnen Granatäpfel (Daten der Saison 2015/16). Die Sorten „Mollar aus Elche“ „primera“ und „extra“ sind bei der Kontrollbehörde der Herkunftsbezeichnung eingetragen und werden unter ihrem geschützten Siegel vermarktet.

Rund 70 % der Produktion sind für den Export bestimmt.

Etwa 30 bis 40 % der Granatäpfel – also rund 20 000 Tonnen – gehen an den spanischen Inlandsmarkt und 10 % richten sich an die Saftherstellung.

Die verbleibenden 60 bis 70 % der Gesamtproduktion des Mollar-Granatapfels aus Elche werden exportiert.

Zu den wichtigsten Abnahmemärkten zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Russland war bis zum Abbruch der Exporte ebenfalls ein bedeutender Absatzmarkt.

Darüber hinaus führen die Exporte den Mollar-Granatapfel aus Elche sogar an den Persischen Golf und nach Südostasien.

Eine wahre Geschmacks-Explosion

Die Mollar-Granatäpfel aus Elche sind sogenannte „Superfrüchte“, denn sie sind äußerst reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen.

Der Mollar-Granatapfel aus Elche ist reich an

  • Antioxidantien
  • Kalium Calcium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Mangan
  • Kupfer
  • Zink
  • Vitaminen C, B und E

Die Ursprünge der Granatäpfel aus Elche

Man nimmt an, dass die Karthager während der Punischen Kriege den Granatapfel als erste in den Mittelmeerraum einführten. Später brachten die Araber diese Frucht nach Spanien.

Wir finden die Ursprünge der Granatäpfel in Elche in einem Buch von Alejandro Ramos Folqués. Nach den Beschreibungen des Autors
fand man bei Ausgrabungen an der archäologischen Fundstelle von La Alcudia (dem Fundort der Dame von Elche) in der iberisch-punischen Schicht mehrere verkohlte Granatäpfel sowie Reste von Zweigen und Stämmen von Granatapfelbäumen, die man zum Bau von Hausdächern verwendete.

Mitte des 19. Jahrhunderts begann man in Elche, Olivenhaine durch Granatapfel-Pflanzungen zu ersetzen. Die ersten diesbezüglichen Nennungen kommerzieller Art stammen aus dem Jahr 1864.